Was ist eine „ÜLU“?

Bestatter Fabian Rupprecht von Reber Bestattungen erklärt in diesem Gespräch den Begriff „Überbetriebliche Lehrunterweisung“ – kurz:„ÜLU“. Und was sich dahinter verbirgt.

„ÜLU – die Überbetriebliche Lehrunterweisung“

Was ist eigentlich eine „ÜLU“? Oftmals liest man in irgendwelchen Zeitschriften, oder man hört in Interviews, das Wort „ÜLU“. Insbesondere, wenn man sich für den Beruf, die Ausbildung der Bestattungsfachkraft interessiert. Da ist die Frage: Was ist eigentlich eine „ÜLU?“.
Eine „ÜLU“ ausgeschrieben heißt eine„überbetriebliche Lehrunterweisung“. Anders gesagt ist das ein praxisnahes Modul zur Vermittlung der Elemente, die an der Schule nicht beigebracht werden können. Zudem sind diese überbetrieblichen Unterweisungen speziell auf den Beruf der Bestattungsfachkraft zugeschnitten. Dabei handelt es sich um drei Module, die im Zuge der Ausbildung vom Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. ins Leben gerufen wurden.

Inhalte des ersten Moduls

Im ersten Modul geht es zum einen um die Grabmachertechnik. Sprich: Wie öffnet man eigentlich ein Grab? Wie wird ein Grab erstellt? Zudem bekommt der Teilnehmer die Warenkunde nahe gebracht. Sprich: Wie ist die Holzbeschaffenheit von Särgen? Welche Hölzer finden Verwendung? Welche Kleinigkeiten müssen beachtet werden, damit beispielsweise die Erddruckfestigkeit des Sarges gegeben ist? Welcher Sarg ist für eine Einäscherung geeignet, welcher nicht?
Demzufolge ist das alles in der überbetrieblichen Lehrunterweisung enthalten. Darüber hinaus beinhaltet dieses Modul auch die Dekoration, die Ausgestaltung von Trauerfeiern und das eigentliche Beisetzen, die Beisetzung eines Verstorbenen.

Module 2 und 3 der ÜLU

Im folgenden, zweiten Modul lernt man im Grunde die hygienische Grundversorgung eines Verstorbenen richtig anzuwenden. Sprich, wie gehe ich mit dem Verstorbenen korrekt, pietätvoll, würdevoll und angemessen um, beachte aber alle hygienebedingten Aspekte.

Und im dritten Modul erwirbt man die Kenntnisse zur Trauerpsychologie, welche in unserem Beruf notwendig sind. Wie zum Beispiel die Feinheiten für Beratungsgespräche: Wie gehe ich mit Angehörigen um? Auf was muss ich achten? Auf was muss ich vor allem auch Rücksicht nehmen? Das sind allesamt ganz wichtige Punkte, die für die Ausübung des Berufs des Bestatters elementar sind.

Informationen über den Beruf „Bestattungsfachkraft“

Die Ausbildung zur „Bestattungsfachkraft“ ist eine sogenannte „duale Ausbildung“ – eine Kombination aus Praxis im Betrieb und Theorie in der Berufsschule. Das „Theoretische“ sind beispielsweise Gesetze, Verordnungen und Rechnungswesen.
Zusätzlich finden parallel zur Ausbildung drei überbetriebliche Lehrlingsunterweisungen (Hygienische Versorgung, Grabtechnik, Trauerpsychologie) im Bundesausbildungszentrum der Bestatter in Münnerstadt statt. Wer mehr über diese Ausbildung erfahren möchte, findet Informationen unter anderem auf www.bestatter.de.

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