Erinnerungsbilder – Erinnerungen zum Mitnehmen

Erinnerungsbilder

Erinnerungsbilder haben unterschiedliche Bezeichnungen: Trauerbilder, Gedenkbilder, Sterbebilder, Totenbildchen, Sterbebildchen – früher auch Totenzettel oder Sterbezettel. Sie sind ein fester Bestandteil der Erinnerungskultur. Den Brauch, Bilder der verstorbenen Person zur Trauerfeier an die Trauergäste zu verteilen, gibt es schon seit langer Zeit. Der älteste, erhaltene Totenzettel wurde bereits 1663 in Köln gedruckt.

Trauerdrucksachen richtig auswählen: Traueranzeige und Trauerkarte

Trauerdrucksachen: die Traueranzeige

Bereits im 17. Jahrhundert wurden im Rahmen der Totenmesse kleine „Totenzettel“ an die Trauergäste verteilt. Sie enthielten zumeist die wichtigsten Daten des Verstorbenen, einen Psalm oder anderen kirchlichen Spruch. Diese Tradition hat sich bis heute erhalten. Individuell und liebevoll gestalteter Trauerdruck dient auch in unserer modernen, von Computern und E-Mails geprägten Zeit, der gefühlvollen Mitteilung und Information eines Sterbefalls. Individuell gestaltete Todesanzeigen und Trauerkarten informieren sehr persönlich vom Tod eines nahestehenden Menschen. Traueranzeige in der Zeitung Eine Todesanzeige in der regionalen Presse erreicht viele Menschen. Ob traditionell oder modern: Für individuell gestaltete Traueranzeigen gibt es eine Vielzahl verschiedener Größen, Motive Weiterlesen →

Verbraucherschutzverein setzt sich für Aufklärung im Bestattungswesen ein

Verbraucherinitiative Aeternitas e.V.: so bezeichnet sich der seit 30 Jahren bestehende Verbraucherschutzverein zur Unterstützung in allen Fragen der Bestattungskultur. Im Zeichen der römischen Göttin der Ewigkeit setzt sich die Initiative für die Transparenz und Liberalisierung des Bestattungswesens ein. Gegründet wurde sie 1984 von verschiedenen Angehörigen, die mit dem Ablauf einer Bestattung schlicht unzufrieden waren: Probleme wie unzureichende Beratungen, mangelhafte Dienstleistungen oder die geringe Transparenz bei Angeboten sollte ihrer Meinung nach verhindert werden – wodurch die Initiative mittlerweile auf über 50.000 Mitglieder gewachsen ist. In diesem Sinne erhält man bei Aeternitas e.V. eine unabhängige und bundesweite Verbraucherberatung zum Thema Friedhof und Weiterlesen →

Des einen Tod, des anderen Brot

Unkonventionell gehen Martin Stankowski und Rainer Pause mit dem Tabu-Thema Tod um: Ihr Kabarett-Stück „Tod im Rheinland“ bietet seit zehn Jahren Lehrreiches und Amüsantes über die Geschichte der Bestattungskultur im Rheinland. Kabarett in der Trauerhalle? Ist das nicht ein bisschen makaber, könnte sich mancher Pietist fragen. Martin Stankowski und Rainer Pause spielen ihr Programm „Tod im Rheinland“ ausschließlich an Orten, die mit dem Tod zu tun haben: auf Friedhöfen, in Bestattungshäusern oder Krankenhauskapellen. Und das ganz bewusst, denn trotz der kabarettistischen Ausrichtung behandelt das Stück den Tod, insbesondere die Sterbekultur im Rheinland. Mit dieser eigenwilligen Mischung sprechen Stankowski und Pause Weiterlesen →

Letzte Ruhe im Pappkarton?

Der Wegfall des Sterbegeldes seit dem 1. Januar 2004 hat zu einer veränderten Bestattungskultur in Deutschland geführt. „Besonders in den neuen Ländern wird bei Beerdigungen nach kostengünstigen oder alternativen Angeboten gesucht“, sagte Hermann Weber, Geschäftsführer der Verbraucherinitiative Aeternitas. Ein Drittel der Bevölkerung wolle nur maximal 2.500 Euro für eine Bestattung ausgeben. Im Durchschnitt lägen die Kosten jedoch bei rund 5.000 Euro. Dabei werde im Osten mehr gespart als im Westen. „Viele Bürger haben den Wegfall des Sterbegeldes gar nicht registriert und bemerken erst bei einem Todesfall die fehlende finanzielle Unterstützung“, sagte Weber. Diese Kürzung habe den seit Jahren zu beobachtenden Weiterlesen →